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Vereinigte Staaten 2010
Wie Royce (Adrian Brody) haben auch die anderen Fallschirmspringer keine Ahnung, in welchem Dschungel sie gelandet sind. Die acht schwer bewaffneten Söldner aus aller Welt, darunter die israelische Scharfschützin Isabelle, erwachen erst im freien Fall, nachdem sich ihr Fallschirm automatisch geöffnet hat. Als sie eine Anhöhe erreichen, stellt Royce fest, dass sie sich auf einem unbekannten Planeten befinden. Kurz darauf werden die Elitekämpfer von hundeähnlichen Aliens attackiert. Nachdem sie den Angriff abgewehrt haben, entdeckt die Gruppe das Lager der Predators. Isabelle erzählt, dass 1987 ein Predator mit hochentwickelten Kampfgeräten in Guatemala mehrere Männer einer US-Spezialeinheit brutal ermordete. Dann treffen sie auf den Ex-Elitesoldaten Noland (Laurence Fishburne). Er hält sich schon länger im Dschungel versteckt und beobachtet die blutrünstigen Predators, wie sie Menschen auf ihren Heimatplaneten bringen, um sie anschließend zu verfolgen und zu töten. Bald stecken auch die Söldner um Royce mitten in einer gnadenlosen Treibjagd.
Auch wenn „Predators“ erst als fünfter Teil der „Predator“-Actionreihe in die Kinos kann, knüpft der Film an die Vorlage von 1987 an. In dem von Nimród Antal (zuletzt Regisseur einiger Episoden der TV-Serie „Stranger Things“) temporeich inszeniertem Actionspektakel sind die unheimlichen außerirdischen Jäger noch eine Spur klüger und grausamer. Die Hauptfigur des Söldners Royce spielt überraschend effektiv Oscar-Preisträger Adrien Brody („Der Pianist“). Laurence Fishburne („Matrix“, „John Wick“) ist in einer Nebenrolle als exzentrischer Einsiedler Nimrod zu sehen.